In der ersten Jahreshälfte heißt es wieder: Die Nebenkostenabrechnung steht ins Haus und mancherorts muss heftig nachgezahlt werden. Das ist natürlich ein Ärgernis, muss aber kein Grund für schlechte Laune sein. Denn ein Teil dieser Nebenkosten kann vom Finanzamt abgesetzt werden.

Folgende Nebenkosten sind z.B. steuerlich absetzbar: 

Kosten für

  • Wachdienste
  • Reinigungsfirmen
  • Hausmeister
  • Schornsteinfeger
  • Instandhaltung und Reinigung von der Hausgemeinschaft gemeinschaftlich genutzten Flächen wie Treppenhaus, Rasenflächen, Tiefgarage…
  • Schneeräumung und Streuen bei Schnee und Eis
  • Ablesen von Strom-, Wasser- und Heizungsverbrauch
  • Wartung von Wasser-, Gas-, Elektroinstallationen, Rauchmelder, Aufzug, Gegensprechanlagen,…

Um diese Kosten beim Finanzamt absetzen zu können, wird nur eine Jahresabrechnung der Nebenkosten benötigt. Sogar Rechnungen für persönlich beauftrage Handwerker wie Maler, Fußbodenleger oder Elektriker sowie Haushaltshilfen können eingereicht werden.

Wichtig ist hierbei jedoch, dass genau aufgelistet wird, welche Kosten auf das Material und welche auf Arbeits- und Fahrtkosten entfallen. Denn das Finanzamt beteiligt sich nur an letzteren.

Bei Haushaltshilfen ist eine Erstattung von maximal 20 % bzw. 4000 € möglich. Bei Handwerkerkosten 20 % bzw. maximal 1200 €. Auch ein Minijobber lässt sich bis zu 20 % bzw. maximal 510 € absetzen.

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