Terry K. ist selbständiger Imbissbetreiber und im Schausteller Business tätig. Er besitzt ein Zweifamilienhaus in Lauingen, in dem er das obere Stockwerk bewohnt und das Untere an eine fünfköpfige Familie vermietet. Das Haus haben ihm seine Eltern bzw. Großeltern übertragen, da sie es als Dauerreisende im Zirkus kaum nutzen. 

 

Lieber Terry, was gefällt dir am besten am Dasein als Vermieter? Was am schlechtesten? 

Das Haus ist für mich alleine viel zu groß. Da bietet es sich natürlich an, einen Teil zu vermieten. Das hat zwei Vorteile für mich: Ich bekomme Nebeneinnahmen durch das Vermieten der ungenutzten Fläche und kann die laufenden Grundstückskosten (wie zum Beispiel die Grundsteuer) durch diese decken. So kann ich Wohnraum bieten und das Haus meiner Familie weiterhin halten, das ist toll.  

Mir gefällt es nicht, wenn meine Mieter die allgemeinen, im Mietvertrag geregelten Vereinbarungen (Hausordnung) teilweise nicht einhält. Das sollte von Mieterseite schon drin sein.    

 

Sagen wir, du hast eine leerstehende Immobilie. Was tust du, um einen perfekten Mieter zu finden? 

Wenn ich eine leerstehende Immobilie hätte, dann würde ich eine Anzeige mit Lage, Bildern, Kosten und Anforderungen an den Mieter online stellen. Wahrscheinlich auf den zwei größten Immobilienplattformen, um möglichst viele Interessenten zu erreichen. 

 

Das Internet ist also deine Hauptanlaufstelle? 

Das Internet ist sehr relevant für mich, darüber erreiche ich die meisten Leute. Es ist auch bequemer und einfacher, eine Anzeige online zu stellen, als eine Anzeige in der Zeitung aufzugeben.  

 

Könntest du uns deinen Traummieter beschreiben? 

Mein Traummieter weiß über seine Rechte und Pflichten als Mieter Bescheid. Er hält sich an Abmachungen und sollte ein angenehmes Verhältnis zu mir aufbauen können. Ein offener Umgang miteinander erleichtert das Ansprechen und Vermeiden von Problemen. Da ich viel unterwegs bin, brauche ich auch ein gewisses Vertrauen, dass alles reibungslos abläuft und ich nicht ständig nach dem Rechten sehen muss. Eine gute Kommunikation ist mir deshalb sehr wichtig.  

 

Vielen Dank für deine Zeit, Terry! 

 

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